Kannst du dich der Liebe (wieder) öffnen?

Komm raus, das Leben will wieder mit dir SPIELEN!

Kannst du dich der Liebe (wieder) öffnen?


So viele von uns jagen ihr Leben lang unerreichbaren Partnern hinterher. Chasing the avoidant. 


Macht „Sinn“, wenn man es sich genauer anschaut. Denn, könnten wir es erreichen, könnten wir es auch liebgewinnen und behalten wollen.


Das, was wir sowieso niemals erreichen, das können wir auch nicht wieder verlieren, oder vielleicht, wenn wir dann doch gern wollen, nicht bekommen, da wir nicht (gut) genug sind, nicht ausreichen, auf irgendeine Art & Weise. Also lieber gleich zu dem, was nicht erreichbar ist. 


Verlustangst & die Angst, nicht zu genügen, sind zwei der mit am weitesten verbreiteten Wunden von uns Menschen. 

Die Frage ist, handeln wir unser Leben lang aus diesen Wunden heraus, oder wählen wir neu, auch auf die Gefahr hin, dabei verletzt zu werden? 

Das ist es, was letztlich den Unterschied ausmacht. 


Ich wähle immer wieder neu. Wähle sie, die Offenheit, das Vertrauen, die Verletzbarkeit und bin für viele daraufhin ein Trigger. Wenn uns ein Spiegel vorgehalten wird für das, was wir uns innig wünschen, aber das Gefühl haben, nicht leben zu können, macht das wütend. Und wie. 


Da kommt sie einfach daher gelaufen, diese Frau, offen, ungeschützt, wild in ihrer Zartheit und so frei, liebend und lebendig. Ohne Mauer, aus Angst vor Verletzung & Gefühlen. Mutig. Und sie macht einfach, was sie will. Wie kann sie nur. Gemischte Gefühle und Reaktionen. Immer angemessen dem, was mein Gegenüber sich selbst bereits erlaubt, zu leben. 


Was für eine Befreiung, das in der Tiefe zu verstehen und nichts davon wirklich mehr auf mich beziehen zu müssen. Es einfach beim Anderen sein lassen zu können. Die vollkommene Erlaubnis. 


Du darfst von mir denken & halten, was du willst. Machst du sowieso, aber es macht auch einfach nicht mehr so viel mit mir, weil ich weiß, wer ich bin und es dir auch nicht (mehr) beweisen muss dadurch. 


Lässt du dich inspirieren, ensteht Magie, redest du dir ein, du könntest das nicht, was ich da lebe, entfacht es dein inneres Feuer. Und auch hier kannst du frei wählen, wie du damit umgehst. Deine freie Wahl.


Nimmst du den Trigger zu dir, spürst, was dir vielleicht in deinem Leben grade fehlt, wie du darin erkennen kannst- vielleicht diese Freiheit, diese Offenheit & Liebe und schaust hin, wie du sie für dich (wieder) leben kannst? Wie du dich wieder öffnen kannst? Liebe-voll?


Oder bleibst du dabei, dass das für dich unmöglich sei und wendest dich entsprechend ab, weil du es nicht aushältst, das in jemand anderem, in dem Fall in mir zu sehen. 

Die Wahl liegt immer bei uns. Was wir aus dem machen, was wir im Außen sehen, ist unsere Entscheidung.


Soviel zum Thema frei. Das bist du, genauso, wie ich. 

Und auch mutig. Sonst wärst du gar nicht hier. Ich meine, so richtig. In dieses Leben inkarniert. Das allein erfordert Mut und es ist ein Segen, dass du hier bist. Du bist ein Geschenk für diese Welt.


Auch alle Gefühle fühlen ist genauso für dich verfügbar, wie für mich. Denn hier liegt letztlich das Geheimnis. Habe ich Angst vor meinen Gefühlen, gehe ich Außenrum. 


Vermeide, verhindere Situationen, offene Kommunikation und Menschen. Ich könnte ja verletzt werden kann man auch übersetzen mit „Ich könnte ja etwas Unangenehmes fühlen und das vielleicht nicht aushalten“. 


Well, good news is- genau das kann man üben.


Denn ja, die meisten von uns sind wirklich nicht damit groß geworden. 


Ein Kind weint, es wird „Pschschscht“ gemacht und schnell der Schnuller/Süßes gegeben, manchmal übertrieben wirr umhergeschaukelt, versucht, abzulenken- die Eltern, die ihrem Kind einfach den Raum halten, für Gefühle, werden glücklicherweise mehr, sind aber noch nicht wirklich in der Überzahl und so sind auch viele von uns auch noch erzogen worden.


Schlussfolgerung fürs System: es ist nicht sicher, zu fühlen. 


Also darf dies erstmal etabliert werden. Schritt für Schritt. Erstmal laufen lernen vor dem Marathon, alles einfach SEIN zu lassen. Damit es nicht in Überforderung endet. 


Macht Sinn? 


Ein anders trainiertes Nervensystem lernt durch die wiederholte Erfahrung, dass es wirklich sicher ist, zu fühlen. Jetzt, heute und hier. 


Und ja, dann können wir uns auch wieder öffnen.



Der Liebe,

den Gefühlen,

den Farben des Lebens. 



All colors are divine. All of them. 


Dafür gehen wir gemeinsam. To be able, to Simply BE again. Infos & Anmeldung hier: Angebot Simply Be.


Für die Liebe. Für dich. Dein SEIN. In Frieden. 


I love you, deeply. And there is very little, you can do against that. Weil ich dich SEHE, während du dich noch versteckst. 


Komm raus, das Leben will wieder mit dir SPIELEN! 

To Simply BE again

Heilsame Entwicklung geht auch sanft, my love. Und das ist nicht weniger kraftvoll. Ganz im Gegenteil. 

Einfach nur wieder SEIN. 


Wie geht es dir damit? Ich persönlich kenne diesen Wunsch so, so gut. Endlich einfach nur wieder SEIN können. Ohne dies & das, ohne „ich muss X“ oder „ich sollte XY“. Diese innere Freiheit. 

Im Hier & Jetzt leben. Sein. 

Natürlich. 

Frei. 

Gefühle einfach sein lassen. 

Aus dem Sein heraus den nächsten Schritt empfangen. Wundervoll. 

Und ich habe erlebt, immer & immer wieder, dass, wenn ich dann radikal alle meine sogenannten Tools (der Antibegriff derzeit schlechthin) weglasse und einfach nur BIN, sich das erst gut anfühlt und dann mein System völlig durchdrehen lassen kann (je nach Umgebung & Situation, die auch darauf einen Einfluss haben, wie gut das grade geht). 

Und es macht vollkommen Sinn. 

Wenn wir eintauchen ins pure Sein, kommen zum Einen gerne alte Sachen hoch. Wie eine Schleuse, die geöffnet wird. 

Wohin dann damit, wenn wir es nicht anschauen und unser System wieder ERDEN, so dass es gut damit umgehen kann, sondern die Schleuse stattdessen immer noch weiter aufreißen? 

Zum Anderen kann es für ein System, welches nicht damit aufgewachsen ist, dass es sicher ist, zu FÜHLEN, vollkommen überfordernd sein, wenn sich in diesem Seins-Prozess auch viele Emotionen zeigen, die es überhaupt noch nicht gelernt hat, einfach sein zu LASSEN. 

Das ist schlicht & einfach das Nervensystem, welches überlastet ist und absolut Alarm schlägt. Wir fühlen es als Überforderung. Kann sich äußern in allen möglichen körperlichen Beschwerden, dem Gefühl, dass alles zuviel ist, Übelkeit, Schwindel, Krankheiten die unerwartet auftauchen, Stress. 

All das können Hinweise vom System sein auf ein „Stop“! -> Erstmal erfahren, dass es wirklich SICHER ist, zu FÜHLEN. Zu SEIN. 

Die meisten von uns sind nicht so aufgewachsen. Schau dich doch mal um, wann kann in der „normalen" Gesellschaft um uns herum ein Mensch sich in "negativen" Emotionen wirklich frei einfach mal äußern, ohne dass ein sinnbildliches Pflaster angeboten wird? 

Ohne, dass gesagt wird, "das wird schon wieder", oder "schau mal auf die positiven Aspekte" oder dies oder das? Und daran, auch dort hinzuschauen, ist nichts falsch, absolut rein gar nichts. 

Aber Gefühle möchten nunmal auch ERSTMAL einfach nur gefühlt werden. Punkt. It’s actually very easy.


Sie wollen sein dürfen. So wie sie gerade sind. Simply Be.

Und damit DAS, diese Erlaubnis, dieser Raum, nicht in eine Schleuse, die sich öffnet und dich völlig überschwemmt, mit Gefühlen, die so noch nie in der Form da sein durften, umschlägt, sondern sich gut & sicher für dich anfühlt, darf dieses „Einfach Sein Lassen“:
a) geübt werden und
b) die tiefe Erdung vorneweg geschehen, als absolute Basis.

Und dafür reicht nur die Füße auf dem Boden spüren manchmal halt nicht aus, je nach Nervensystem.

Wenn du die Passion dahinter spürst, ja, es ärgert mich manchmal, dass dies auch immer mal wieder in spirituellen Räumen ausgelassen wird. Die Basis. Die Verbindung zu unserem Körper, zu unserer Umgebung, wirklich erstmal HIER sein, in uns, tief verankert in der Sicherheit in unserem Körpersystem, welches uns durch dieses Leben trägt.

Denn dann kann es uns wahrhaftig den Boden unter den Füßen wegziehen, dieses ansonsten so wundervolle, pure Sein und andere spirituelle Arbeit.

Wenn wir diese beiden Schritte überspringen, kann das Ganze stattdessen wundervoll im Chaos enden. In der Überforderung, in der Re-Traumatisierung.

Aus meiner Sicht ist das fraglich. Wenn es dir ähnlich geht, hör auf dein Gefühl. Ich hab es mir lange angeschaut, bis ich das "Missing Puzzlepiece" gefunden hab, zum wirklich gesunden Fühlen.

Und es ist nicht ein einziges, sondern ein wundervolles, Sinn ergebendes System aus Hintergrundwissen & Skills, die dein Nervensystem so stärken, dass es umgehen kann, mit dem, was sich auf diesen tiefen (Heilungs-)Wegen für uns zeigt.

Und ich freue mich darauf, es zu teilen.

In Simply Be.

Coming soon. 

Denn- es geht auch sanft, meine Liebe, mein Lieber. 

Nicht jeder steht auf Brechstange und schon gar nicht jedes Nervensystem. Kannste machen, musst du aber nicht- und dich auch nicht wundern, wenn die radikale Art oftmals eher zu Rückschritten führt, denn sie schmeisst einfach alle deine Schutzmechanismen & Strategien an, die dich letztlich nur beschützen wollen und das kann uns auf unserem Weg der Heilung voll zurückwerfen. 

Und das muss einfach nicht sein. Es geht auch anders. 

Sanft UND kraftvoll zugleich. 


Love,

Me & my favorite Krafttier, the Panther 





Be you, beauty.

"Alles läuft richtig. 

 

Du bist genau da, wo du sein sollst. 

 

Alles ist richtig. 

 

Du bist richtig". 

 

Das war letzten Sommer mein Mantra, welches ich mir immer wieder geschenkt habe in einer wundervollen meditation von Laura Malina Seiler. Innerer Frieden. 

 

An den Tagen, an denen ich nicht aufstehen wollte am liebsten, sondern nur die Decke über den Kopf ziehen und weiterschlafen, schlafen, schlafen, bis ich aufwache und wieder am Meer bin. 

 

Das ist schon eine spezielle Verbindung bei mir, zu diesem im Wasser sein. Vielleicht kennst du es auch. Wenn du hier bist und meine Worte liest, kann es gut sein. 

 

Und was verbirgt sich dahinter, manchmal, auch? Vielleicht der Wunsch nach tiefer Ruhe und Frieden? 

 

Was ist es, was die Mermaid in dir immer wieder so sehr dorthin zieht, an die Küste, den Strand, in die Arme des Meeres, Mother Ocean, mother nature, Verbindung, mit Dir? 

 

Wenn ich unter Wellen hindurchtauche, verbinde ich mich mit der Freude, da ist tiefes Glück in mir. Ich liebe es, Sonnenstrahlen unter Wasser zu sehen, am Meeresgrund oder im See. Wie Ringe breiten sie sich aus, diese lichtvollen Kreise, magisch und wunderschön. 

 

Für einen Atemzug. 

 

Und noch einen, länger. 

 

Aus dem Wasser zu gehen fällt mir manchmal schwer. An Land hab ich mich als Kind schon oft unwohl gefühlt, irgendwie anders, wie eine Meerjungfrau eben, die so gestrandet ist, aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen. 

 

Ein Fisch unter den Menschen. Irgendwie immer anders, egal, wo es mich hinzog. Selbst in den wildesten, „freien“ Szenen spürte ich sie, diese Regeln, wie ich zu sein hätte, egal wo, immer wieder. 

 

„Du musst nicht mehr kämpfen.“ 

 

Spricht Laura Malina in ihrer friedvollen Meditation. 

 

„Ich BIN“. Öffnet sich in mir, nochmal tiefer, in meiner Ausbildung für „The infinite Shift“ von Hanna Augenstein. 

 

 

„Ich muss noch nicht einmal mehr kämpfen, um frei zu sein“ -Rumms, das hat so viel gelöst, in mir, ich bin zutiefst dankbar für diese Frequenz im Raum von Victoria Luca, in dem sich auch nochmal so viel in mir löst und freisetzt und verändert- 

 

zurück zum Sein, darum ging es mir immer. 

 

Mit all dem, was dazu gehört. Ob schwarz oder weiß oder braun oder gelb oder rosa und blau, all die Farben. 

 

„All colors are divine“ ist mein Lieblingssatz, der sich in mir gebildet hat, in den letzten zwei Jahren intensiven Lernwachstums, persönlichen Wachstums, Initiierung, Verkörperung. 

 

Ich sauge alles auf, wie ein Schwamm, organisier mir dann einen Lehrer, der mir energetisch dabei hilft, all das loszulassen, was es nicht braucht, in meinem Feld und gehe dann mit diesem leichten, frisch ausgemisteten, sortierten und doch irgendwie wilden Köfferchen weiter. 

 

Und mit loslassen meine ich hier die Tools, nicht innere Geschichten. Da bin ich eher für Integration, anderes Thema. 

 

Loslassen von dem, was mir irgendwie zuviel ist, zu schwer ist, was irgendwie nicht so strahlt und mir damit zeigt, dass es nicht meins ist und jetzt gehen darf. 

 

Als Reisende steh ich nunmal auf Leichtgepäck. 

 

 

We’ll see, that we keep the simplicity & calmness around you, sprach meine intuitiv neu in mein Feld gezogene Surf-Coachin zu mir, regarding the waves, bezüglich dem Lärm, der mich im Wasser manchmal so ablenkt von dem, worum es mir wirklich geht. 

 

Da sind so viele Menschen hier, im Wasser (also, jetzt wortwörtlich, dort, wo ich gerade bin). Da ist es einfach, sich ablenken zu lassen, von so vielen Dingen. Und am Ende bin ich genervt, weil ich mich gar nicht auf das konzentrieren konnte, worum es mir ging, wofür ich ins Wasser gegangen bin. 

 

Für mich, Für die Wellen. Für die Zeit mit mir im Meer. Klar kann ich mal Hallo sagen, aber irgendwie ist es echt ein bißchen wie Social Media. Wenn ich grad was zu tun hab, zum Beispiel posten, schaue ich in der zeit auch nicht in alle Richtungen, wer was wie gerade macht, sagt, tut, ob es laut ist und mich das nicht stören sollte, undsoweiter und so fort, denn wenn ich das mache, tue ich am Ende nicht das, worum es mir ging. 

 

Surfen (oder im Falle von Social Media einen geilen Post schreiben). 

 

Den Post kann ich frei von Ablenkung im Stillen in meinen Notizen schreiben, ein schönes Bild suchen und erst dann auf die Plattform gehen. Easy. 

 

Zu Hause surfen und dann nur kurz ein bißchen ins Meer, ist irgendwie anders. lach 

 

Und dann kann mir auch hinterher wer möchte, noch so oft erzählen, dass jeder Surf ein guter Surf sei (oder ich mir, dass es ja schön gewesen ist, dass ich wenigstens im Wasser war)- es funktioniert NICHT. 

 

In manchen Bereichen ist das „.. um zu“ eben völlig legitim. Und wenn ich ins Wasser gehe, um zu surfen und dann hinterher feststelle, das hab ich eigentlich kaum gemacht, weil ich nur mit den Stories in meinem Kopf beschäftigt war, frustriert mich das. Sehr. 

 

Denn ich liebe Surfen. Und ich liebe es, große Wellen zu reiten. 

 

Genauso auch in meinem Business. Ich mag nicht einfach nur so ein bißchen (Achtung, ich meine damit nicht DICH) Yoga Unterricht geben, eine Stunde, Inder die Menschen zu mir kommen und dann ihre Matte wieder einrollen und gehen. 

 

Ich mag groß, ich liebe wild, ich liebe frei, es geht mir ums SEIN. 

 

Das richtige, echte, wahre, pure, reine Sein. 

 

In unser Leben gebracht. 

 

Implementiert. Integriert. Zurück ins Bewusstsein geholt und daraus gehandelt. 

 

Denn natürlich SIND wir es immer. Die Frage ist nur, ob wir es nicht nur wissen, sondern auch spüren und wirklich damit SIND. 

 

Ich BIN. Du BIST. 

 

Simplicity & Calmness. 

 

Genau darum gehts. 

 

Meine geilste Session bisher hatte ich mit einer Frau, die seit so vielen Jahren ebenfalls grandiose Fortbildungen macht. So viel Wissen hat. So viel transformiert und verändert und in Heilung gebracht und an sich gearbeitet hat. 

 

Und die intuitiv wusste, genau ich bin jetzt grade diejenige, die ihr genau dafür den Raum halten darf: Für einfache SEIN. 

 

Einfach nur DA sein. 

 

Mit allem, was ist. 

 

Das ist es. 

 

So, so heilsam. 

 

Komm, wenn dich das ruft. Wir gehen gemeinsam. Für das reine, pure, kraftvolle, echte, authentische Sein. 

 

That’s what I’m here for. 

 

See you there. 

Love, 

you.


Vom Tun über das Loslassen ins Sein

Wenn sich Perfektionismus in einem spirituellen Mäntelchen verkleidet eingeschlichen hat. 

Entdecken, erkennen, wahrnehmen, neu wählen. 


Ich hab es so oft erlebt- bei anderen Lehrern/Coaches und bei mir selbst. 


Ein wundervolles neues Tool „für Problem/Thema/Muster“ XY in uns. Yai. Es wirkt. Für eine Weile. Und dann? Bekommen wir XY damit nicht aufgelöst. Ok. Hier gibt es dann verschiedene Wege. 


-Aufgeben


-Annehmen, damit weitergehen


-Weitergehen zum nächsten Tool

-Weitergehen zum nächsten Tool

-Weitergehen zum nächsten Tool

-Weitergehen zum nächsten Tool  und so weiter. 


Alles kein „Problem“. Alles hat seine Berechtigung und auch die Tools sind wunderbar. ABER (omg, ich habe es gesagt, wir dürfen doch jetzt eigentlich nur noch „UND“ sagen) dabei gibt es einen kleinen Aspekt, der sich gern versteckt in diesem ganzen Spielchen. 


Es könnte ein Rest hoher Anspruch & Perfektionismus sein. Ist eine Option. Es könnte eine Trauma-response sein, immer weiter zu machen, machen, machen, tun, versuchen, aufzulösen, besser zu werden, wegzubekommen, zu verändern. 


Wenn „Etwas in uns in Heilung bringen“ zum ZIEL wird. Da kann dieser Kreislauf zum Problem werden. 


Denn wann hört das auf? 


Wo bist du perfekt?


Wo fühlst du dich endlich angekommen und vollkommen? 

Das ist nicht irgendwo, mein Herz, wo du vollkommen bist, erinner dich dich, das ist HIER.
Im Hier & Jetzt bist du vollkommen und ein göttliches Wesen. Immer. Jetzt. 


Denn sonst geht Folgendes Spiel wieder los:
-wann ist es „genug Selbstliebe“, so dass du sie dir nicht mehr im Außen wünschst; obwohl wir soziale Wesen sind und Co-Regulation auch existiert und sehr gesund ist.

-wann ist etwas genug durchfühlt, so dass die Story nicht mehr um die Ecke kommt, obwohl gleichermaßen bekannt ist, dass der Mind so tickt- er iss, verdaut, rülpst und sagt dann „What’s next?“ 

Und solche Beispiele lassen sich zu Haufe finden. 


Siehst du die Dualität hier? Es gibt immer beide Optionen. 

Option 1 "Ich muss noch mehr/besser/..." 
Option 2 "Muss ich gar nicht. Ich muss nichts. Ich BIN." 

Was fühlt sich für dich besser an?

Und was zählt, ist DEINE WAHRHEIT, my love. DEINE. Nicht meine, nicht die deines Lehrers/Coaches/Guides in seiner/ihrer aktuellen Wahrnehmung (die morgen eine andere sein kann, es sind immer auch Momentaufnahmen, was wir von uns geben und teilen), sondern DEINE.


Weil DU VOLLKOMMEN BIST. BIST. BIST. Immer. Hier & Jetzt. Genauso, wie du grade bist. 


Und was löst sich da, durch das Fühlen dieses Satzes in dir? 


Ich dachte auch mal eine Weile, ich „müsste mich erst so sehr selber lieben, damit ich einen Partner finden kann, denn nur so ist das möglich“. Und ja, vielleicht triggert es dich, wenn ich hier und heute sage „Bullshit“. 


Ich persönlich bin für immer dankbar für das Aufbrechen dieses Irrtums durch eine Frau, die mir begegnete, das zu mir sagte und es mir nach wie vor vorlebt, in ihrer Beziehung voller Liebe, Allem und Wachstum. GEMEINSAM. Nicht vorher vollkommen.


Du MUSST nicht fertig sein, für einen Mann. Du MUSST nicht fertig sein, für deinen Lehrer/Coach/Freunde/Dich/irgendjemand auf der Welt zu einem bestimmten Zeitpunkt, irgendwann. Und schon gar nicht für Gott. Kannst du für dich wählen, klar, aber müssen tust du gar nicht, my love. Nichts. :)


Denn du BIST bereits vollkommen. Immer. Hier. Jetzt. Da du ein göttliches Wesen BIST. 


Und wenn du den Anspruch/Perfektionismus/Versuch, ein imaginäres Ziel erreichen zu müssen, mal wieder entdeckt hast, in seinem spirituellen Mäntelchen verkleidet, in deiner Innenwelt, kannst du auch ihn liebevoll umarmen und mal schauen, was geschieht, wenn du dir wieder bewusst machst, dass du jetzt aus dem Thema, welches sich grade in dir zeigt,  nicht gleich wieder eine neue Aufgabe machen musst. Um das irgendwie besser hinzubekommen.

Kannste machen. Musste aber nicht. Du bist GUT, so wie du bist.


Und ja, das kann meiner Meinung nach ein System stark aktivieren, welches es gewohnt ist, immer zu tun, und sei es „nur“ auf Kopfebene. Das kann edgy sein. Hier hilft mir persönlich, mich über den Körper zurückzubringen, in den Moment. Ins Hier & Jetzt. Regulation im Nervensystem, erden, Runterfahren.


Meinen Atem wahrnehmen.

Berührung, z.B. Arme.

Umgebung wahrnehmen, Orientieren.


Das fließt nach wie vor mit ein, in meine Arbeit, meinen persönlichen Weg, meine Verkörperung, mein Wirken. 


Weil es das dem Nervensystem einfach etwas sanfter macht, meiner Erfahrung nach, auf diesem Weg hinaus vom endlosen Tun & Machen zurück ins pure SEIN. Weil der alte Survival-Mechanismus getriggert werden kann, der das mit Sicherheit gleichgesetzt hat, so, so lange. Kontrolle übers Tun, statt übers Sein. Und dennoch wollen wir dorthin zurück. Ins reine, pure SEIN.


Ein SEIN, welches nicht Stillstand bedeutet. Aber das ist eine andere Geschichte. Für heute reicht der Reminder:


Du bist VOLLKOMMEN, wie du bist. You are a goddess. YOU ARE DIVINE. 

Und du darfst das vergessen und wieder dorthin zurückfinden. Und es vergessen und wieder dorthin zurückfinden. Nicht einmal hier gibt es etwas zu erreichen, festzuhalten oder zu gewinnen. Wie schön ist das denn? 

Have a beautiful day.

L O V E,

you. 

P.S. In meinem nächsten Masterclass-Deepdive kläre ich auf, was für mich Trauma-bewusste Arbeit bedeutet. Wo hier der Unterschied ist, in den verschiedenen Bereichen und was das für dich bedeuten kann, in deiner wundervollen Heilarbeit mit Menschen. Hier kommst du zur Facebook-Veranstaltung, ich poste dort den Link für den Zoomraum, oder schick nochmal ne Mail damit vorher raus. Mal sehen, was sich so ergibt. Aus dem Sein heraus als nächster Schritt. Ich freue mich auf dich. 

Retraumatisierung

Über die Arbeit mit Menschen und die Wichtigkeit, über Trauma informiert zu sein.

Wenn ein System, welches Trauma in sich trägt (also so gut, wie jeder Mensch), das „erfolgreich“ aus Schutz jahrelang Vieles weggesperrt hat, sich wieder öffnet, kann dies für das Nervensystem ohne stabilisierende Tools überfordernd und retraumatisierend sein.


Wenn du mit Menschen arbeitest, und kein Hintergrundwissen über Trauma hast, kann das für dein Gegenüber sehr reell spürbare Folgen haben. Klar, es kann auch gut gehen, aber eben auch nicht. Und das fühlt sich dann ziemlich heftig an, kann ich aus eigener Erfahrung sagen und ist auch nicht notwendig.


Wir alle möchten Menschen Gutes tun. I get it. Und das ist wundervoll. Aber, Hand aufs Herz, wieviel weißt du über das Nervensystem, Trauma und darüber, wie ein Mensch sich halten kann, wenn in dieser Arbeit mit dir und dem entsprechenden Prozess Dinge & Gefühle auftauchen, die sich für die Person und ihr System komplett überwältigend anfühlen? 

Es geht mir hierbei nicht um ein Verurteilen. Sondern um ein gemeinsam voneinander lernen und achtsam sein, in unserem Wirken. Manchmal reicht ein „Erde dich halt, spüre deine Füße auf dem Boden“ einfach nicht aus. Und die Alternativen hierzu sind so simpel. So, so simpel und anwendbar, von uns Allen. 


Es geht nur darum, dass wir sie WISSEN, sie kennen und erkennen, wann sie am richtigen Platz sind und essentiell sein können. 

Ich spreche hier aus Erfahrung. In meiner Yogalehrer-Ausbildung vor 10 Jahren kamen so viele alte Gefühle hoch, mein Nervensystem war völlig überflutet von der Fülle an Informationen, ich war wirklich monatelang kaum noch draußen, da mir alles zuviel wurde. 


Ich wollte nur noch in der Sicherheit meiner Wohnung sein, draußen war mir: zu laut, zu schnell, zu überfordernd, eine Weile bin ich auch mit dem Prinzip von Hochsensibilität gegangen, inzwischen weiß ich, es war „nur“ mein Nervensystem, welches komplett in die Disregulation geraten war. 


Und da ich damals auch keine Methoden hatte, um es wirklich wieder zu stabilisieren, geschweige den, verstand, was da abging (nein, meine Ausbilder leider auch nicht), wurde es auch viele Jahre nicht besser. 


Eine Weile habe ich mich fast nicht mehr getraut, Yoga zu machen, oder zu meditieren, da dieser Überforderungszustand dann wieder auftrat und mir schlichtweg Angst machte und er super unangenehm war, weil ich nicht wusste, wie ich mich regulieren konnte.


Yoga sollte uns doch gut tun, rätselte ich, was ist da nur los? 


Und es ist genau das. Es tut uns gut. So sehr. Es kann so heilsam sein. Wenn wir dieses essentielle Hintergrundwissen haben, was geschieht, in uns, wenn wir eintauchen in Körperarbeit. Was es an die Oberfläche bringen kann. Wenn wir wissen, wie wir damit umgehen können. Wenn wir wissen, wie wir es halten können. 


Ein paar der wirklich einfachsten Basics teile ich wieder in meiner nächsten Masterclass „Love, you“ am 28.Oktober 2022. Infos folgen.


Wenn du Fragen zu Trauma-sensiblen Fortbildungen hast, dir Infos wünscht, schreib mich so gerne an, es gibt wundervolle Lehrer in diesem Feld, die dich und deine Arbeit mit Menschen so bereichern können. 


Die dir selbst auch Sicherheit geben können. Und Methoden an die Hand, mit denen auch du dich bwusster halten kannst, liebe Heiler/in, Yogalehrer/in, Coach/in, mit dem, was in dir auftaucht, auf deinem Weg der Heilung, mit eigenem Business und all den Challenges, die dazu gehören. 


Wenn du das Gefühl hast, irgendetwas fehlt da noch, ein wichtiges Puzzleteil- meine Einladung: hör darauf. Es muss nicht immer nur das Ego sein, was spricht. Es könnte auch deine innere Weisheit sein, die ruft, da gibts noch mehr. Das weißt du selbst am besten. 


Ich persönlich, bin so, so unendlich froh, dankbar und glückselig, auf diesen Ruf gehört zu haben und mich im Bereich Trauma fortbilden lassen zu haben. Für mich, für mein Umfeld, für alle Menschen, die mit mir in Berührung kommen. So, so wertvoll. 


🙏🏻✨

Love,

Julia